Reiseinformationen Dudince

Lage und Klima: Dudince ist einer der jüngsten südslowakischen Kurorte. Die günstige Lage der Kurstadt an der slowakisch-ungarischen Grenze nur ca. 70 km von Budapest und ca. 80km von der Niederen Tatra entfernt ermöglicht von Dudince aus schöne Ausflüge zu unternehmen und somit den Aufenthalt interessanter zu gestalten. Dudince ist nicht nur dank des Thermalwassers (nur in Hotels der Kurgesellschaft und im öffentlichen Schwimmbad), sondern auch dank des sonnigen Klimas beliebt. In dem Kurbereich findet man einen schönen Kurpark mit vielen Sitzgelegenheiten und ein Thermalwasserschwimmbad. Die Betreuung der Gäste durch die Ärzte und das Personal erfolgt dank der langen Erfahrung mit deutschsprachigen Kurgästen auf hohem Leistungsniveau. Wissenswertes: Dudince, die jüngste Kurstadt in der Slowakei, liegt an der alten Krakauer Straße, die einst Nordeuropa mit Südeuropa verband. Das heilsame Mineralwasser jedoch war schon den Steinzeitmenschen bekannt. In der Nähe von ehemaligen Quellen wurden Höckergräber entdeckt, deren Alter man auf etwa 4.500 Jahre geschätzt hat. Auch Soldaten der römischen Legionen sollen hier gebadet und ihre Wunden behandelt haben. Das Mineralwasser, das aus einem tiefliegenden, unterirdischen Natursee entspringt, wurde früher nicht nur für Trinkkuren, sondern auch als Tafelwasser und für „gespritzen" Wein verwendet. Über einen Mangel an illustren Besuchern in der Vergangenheit kann auch Dudince sich nicht beklagen. König Matthias von Ungarn und Kaiserin Elisabeth von Österreich waren hier als Kurgäste anwesend. In der ruhigen und ländlichen Umgebung von Dudince wird in uralter Tradition Wein angebaut. Gemütliche Weinkeller liegen inmitten der Weinberge und werden von den Gästen des Kurortes sehr gerne aufgesucht. Die imposante katholische Kirche ist ein architektonisch interessanter, moderner Bau. Sie wurde 1994 der Jungfrau Maria als Friedenskönigin geweiht. Zum Bau wurde das typische örtliche Baumaterial, nämlich Holz verwendet Auch die evangelische Kirche besticht durch ihre außergewöhnliche und doch harmonische Architektur. Unterhaltung und Freizeit: In Dudince bieten sich Spaziergänge im Kurpark oder die Besichtigung der archäologischen Funde des sogenannten „römischen Bades" an. Einige der zahlreichen, gemütlichen Weinkeller in den umliegenden Weinbergen lassen sich schon bequem zu Fuß erreichen. In den Kurhäusern finden zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt, so zum Beispiel Konzerte, Opern- und Operettenabende, Tanzabende, Folklore-Aufführungen, Ausstellungen und Filmvorführungen. Während des Sommers bietet das Amphitheater Vorstellungen unter freiem Himmel. Verschiedene sportliche Angebote, wie zum Beispiel Tennis, Radfahren, Schwimmen ermöglichen eine aktive Freizeitgestaltung. Lohnende Ausflugsziele: Touristische Ausflüge werden von den Kurhäusern organisiert und führen unter anderem zum gotischen Schloß in Zvolen, zum spätbarocken Schloß in Antol oder zum ehemaligen Sommersitz der Habsburger, nach Schloß Topolcianky. Banska Stiavnica, die älteste slowakische Bergbausiedlung, die mit ihrem denkmalgeschützten Stadtkern auf der Liste des Weltnatur- und Kulturerbes der UNESCO eingetragen ist, lohnt ebenfalls einen Ausflug, insbesondere auch das dortige Bergbaumuseum. Die Niedere Tatra ist ein Gebirgsmassiv. in dem Wanderungen bei oder im Nationalpark Niedere Tatra mit herrlicher Aussicht belohnt werden. In Nitra, der ältesten Stadt in der Slowakei, sind die Burg und die Kathedrale des heiligen Emeran sehenswert. Weitere Ziele für Tagesausflüge sind das 90 km entfernte Budapest oder die slowakische Hauptstadt Bratislava. Kur und Gesundheit: Das Alter der Quellen wird auf 28.000 Jahre geschätzt. Knochenfunde von Mammut, Ur, Nashorn und anderem Pleistozänwild lassen darauf schließen, daß diese schon die Quellen nutzten. Die ersten Wannen, so wird vermutet, haben römische Legionäre in den Boden geschlagen und darin gebadet Die Überreste dieser „Bäder“ können noch heute besichtigt werden. Die erste schriftliche Erwähnung der Mineralquellen geht auf das Jahr 1551 in einem „Bericht über die bemerkenswerten Wässer Ungarns" zurück (damals war die Gegend noch von den Ungarn besetzt). Dudince als Bad wurde 1770 erstmals in der von Professor Cranz verfaßten Balneographie erwähnt. Im Jahre 1900 ließ der Graf von Oberndorf am „Merovsky pramen" das erste Bad für seine Familie bauen. Großen Aufschwung erlangte das Bad in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts mit dem Bau moderner Kurhäuser. Heilmittel: Das Heilwasser von Dudince ist ein 28 °C warmer, schwefelwasserstoffhaltiger Säuerling, alkalisch-erdig, sulfat-, gips- und glaubersalzhaltig. Dank eines hohen Gehaltes an gelösten Mineralien und Gasen und ihrer weltweit einmaligen Zusammensetzung, gehören diese Quellen zu den wertvollsten Mineralquellen mit einer überdurchschnittlich hohen Heilwirkung. Diese, in der Natur selten vorkommende chemische Zusammensetzung mit einer hohen Konzentration an Kohlensäure und an Schwefelwasserstoff, wirkt biologisch sehr aktiv auf den menschlichen Organismus, indem sie durch die Haut direkt in den Körper eindringt. Dabei beeinflußt der Schwefelwasserstoff vor allem Gelenke und Knochen, während die Kohlensäure Herz, Kreislauf und Gefäße schützt. Bei der Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates kommt man mit niedrigeren Temperaturen, als in anderen Heilbädern üblich, aus. Grundlage der Kur sind die Mineralwasserbäder in der Wanne oder im Bassin. Diese werden durch eine breite Palette weiterer Behandlungen ergänzt.

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