Reiseinformationen Bojnice

Lage und Klima:
Bojnice liegt in der idyllischen Natur des Prievidzaer Beckens am Fluß Nitra und gehört als Ortsteil zur 3 km entfernten Kreisstadt Prievidza. Begünstigt durch die geographische Lage herrschen nahezu ideale klimatische Bedingungen. Das Klima ist warm und mäßig feucht mit fast 2.000 Stunden Sonnenschein im Jahr.
 
Wissenswertes:
Das Bad und die Umgebung werden dominiert von der märchenhaften Architektur des Bojnicky zamok, des Bojnicer Schloßes -weithin sichtbares Wahrzeichen von Bojnice, das im Mittelalter auf einem Travertinfelsen am Fuße des Gebirges Mala Magura errichtet wurde. Das Schloß wurde Ende des 19. Jahrhunderts durch den letzten adligen Besitzer, den Grafen Jan Palffy, grundlegend umgestaltet, und nach einem Brand im Jahre 1950 rekonstruiert. Die Geschichte und Entwicklung von Bojnice als Kurort war immer eng mit den Besitzern und der Geschichte des Schloßes verknüpft, da die Quellen zum Herrschaftsgebiet des Schloßes gehörten. Mit dem Bau der ersten Kuranlagen wurde im 16. Jahrhundert begonnen. Großen Aufschwung erlebte das Bad zu Beginn des 20. Jahrhunderts als die Familie Bata, die letzten Eigentümer des Schloßes, mit dem Ausbau des Bades begannen. Die Stadt entstand ursprünglich in der Vorburg des Schlosses. Mit seinen gegenwärtig etwa 5.000 Einwohnern hat sich der Ort zu einem bekannten und beliebten Ausflugsund Erholungszentrum entwickelt.
 
Unterhaltung und Freizeit:
Im Rahmen eines Kuraufenthaltes gibt es in Bojnice vielfältige Möglichkeiten für eine aktive und abwechslungsreiche Freizeitgestaltung. Die Kurhäuser sind umgeben von einem bewaldeten und hügeligen Park, der zwischen Blumenbeeten und Teichen zu erholsamen Spaziergängen im Grünen einlädt. Der Park, in dem verschiedene seltene Baumarten vorzufinden sind, geht direkt in die umgebenden Wälder, den Schloßpark und das Areal des Zoos von Bojnice über. Neben regelmäßigen Konzerten finden Ausstellungen über Malerei, Glas und Keramik statt. Unterhaltung am Abend bieten inmitten des Bades ein Restaurant, ein Cafe und eine Bar. In dem nahe gelegenen kleinen Städtchen, das zu Fuß oder mit dem regelmäßig verkehrenden Bus erreichbar ist, laden das Schloß mit umfangreichen Sammlungen und Ausstellungen sowie der größte und älteste Zoo der Slowakei zu einem Besuch ein. Ebenfalls besuchenswert sind die Kirche St. Martin in Bojnice, der Stausee Nitrianske Rudno sowie das Thermalfreibad. Previdza liegt nur etwa 3 km entfernt und bietet die Möglichkeit zum Bummeln, zum Einkaufen oder zur Besichtigung des Klosters und anderer Bauten. Für sportlich Interessierte stehen Tennisplätze zur Verfügung. Radfahren, Schwimmen, Angeln und Reiten sind ebenso möglich.
 
Lohnende Ausflugsziele:
Interessante Ziele sind die herrlichen Naturgegenden Spania dolina, die Hohe Tatra und die Kleine Fatra. Die alten Bergbaustädte Kremnica (Kremnitz), mit der alten Münzprägerei, und Banska Stiavnica, das mit seinem denkmalgeschützten Stadtkern in die Liste des Weltnatur- und Kulturerbes der UNESCO eingetragen wurde, sind lohnenswerte Ziele für Tagesausflüge. Banska Bystrica, das Zentrum der Mittelslowakei und das folkloristische Dorf Cicmany, bieten Einblicke in slowakische Geschichte sowie historische und gegenwärtige Kultur. Ausflüge lohnen sich auch zur Glasfabrik nach Valasska Bela. Für Wanderungen bieten sich die Gebirge Ziar, VIatcnik und Strazovske vrchy an.
 
Kur und Gesundheit:
Bojnice gehört zu den traditionsreichsten Bädern der Slowakei. Die Thermalquellen waren den Siedlern in dieser Region vermutlich schon in der Steinzeit bekannt. Die Heilwirkung der Thermalquellen ist in schriftlicher Form seit dem 12. und 13. Jahrhundert dokumentiert. Im Jahr 1763 wurden die Heilquellen von D. Rosenzweig erstmals chemisch analysiert. Das Kurhaus Mier ist das älteste Kurgebäude in Bojnice. Es wurde bereits im 17. Jahrhundert erbaut und wurde seither regelmäßig den Erfordernissen der Zeit baulich angepaßt. Bojnice wurde als Kurort im 18. und 19. Jahrhundert besonders vom österreichisch-ungarischen Adel besucht.
 
Heilmittel:
Grundlage für die Heilbehandlung ist eine hypotonische, leicht mineralisierte Quelle mit kohlensäure- und schwefelwasserstoffhaltigem Thermalwasser und Anteilen von Magnesium und Calcium. Dieses Thermalwasser sprudelt aus Tiefen zwischen 55 und 1.000 m mit einer Ergiebigkeit von 40 Litern pro Sekunde und mit Temperaturen zwischen 25 °C und 52 °C aus insgesamt neun Quellen. Diese Akratothemne (einfache, leicht mineralisierte, warme Quellen über 20 °C) regt den Stoffwechsel an, verbessert die Funktion des Gewebes und wirkt biologisch sehr aktivierend auf den gesamten Organismus. Das Heilwasser beeinflußt das vegetative Nervensystem positiv und verbessert die Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff. Dies erklärt auch die regenerative und kosmetische Wirkung auf die Haut. Das Thermalwasser wird für die Bassins (Hyperthermalbad bis 41 °C, Isothermalbad bis 37 °C, Schwimmbad bis 35 °C) verwendet. Das 15minütige Wannenbad wird mit Packungen und Schwitzkuren zur Entspannung ergänzt. Als weiteres natürliches Heilmittel wird einheimischer Heilschlamm, der aus der Quelle „Jazero" gewonnen wird, in Form von Parafangopackungen appliziert.
 
Behandlungsmethoden:
Hydrotherapeutische Anwendungen vielfältiger Art, Unterwassermassage, klassische Massage, Reflexmassage, Bewegungstherapie in der Halle und im Bassin, einzeln und in der Gruppe, Terrainkuren, manipulierende und mobilisierende Therapie, Elektrotherapie, Inhalationen, Akupunktur, Akupressur, Gasinjektionen, Ernährungsberatung u.a. . Die Palette der klassischen Rehabilitationsmethoden wird durch Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie ergänzt. Für diagnostische Untersuchungen stehen ein biochemisches Labor, Röntgen und Funktionsdiagnostik zur Verfügung.

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