Touristik und Kontakt International

Reisebedingungen 2016

Reisebedingungen 2017

Allgemeine Reisebedingungen 2016


1. Abschluss des Reisevertrages
1.1.
Mit der Anmeldung bietet der Kunde der Touristik und Kontakt International GmbH Berlin (nachfolgend tuk) als Reiseveranstalter den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Die Anmeldung kann mündlich, fernmündlich, schriftlich oder auf elektronischem Weg erfolgen.
1.2. Der Anmelder steht für seine eigene Vertragsverpflichtung sowie für die aller auf der Anmeldung mit auf geführten Teilnehmer ein, sofern dafür in einer ausdrücklichen und gesonderten Erklärung die Verpflichtung übernommen wurde.
1.3. Der Vertrag kommt mit der schriftlichen Buchungsbestätigung und Preismitteilung (Reisebestätigung) durch tuk zustande, die der Kunde unverzüglich erhält. Sofern Buchungen über ein vom Kunden beauftragtes Reisebüro (Agentur) vorgenommen werden, wird die Buchungsbestätigung in aller Regel diesem Reisebüro übersandt.
1.4. Weicht die Reisebestätigung von der Reiseanmeldung des Kunden ab, so liegt mit dieser Reisebestätigung ein neues Vertragsangebot vor, an das tuk 10 Tage gebunden ist und das der Kunde durch Rückbestätigung innerhalb dieser Frist annehmen kann.
1.5. Für Schüler-Gruppenreisen übergibt tuk ein freibleibendes Angebot als Vorschlag für eine Gruppenreise/Klassenfahrt. Die Anmeldung kann mündlich, fernmündlich, schriftlich oder auf elektronischem Weg durch den Lehrer bzw. berechtigten Elternvertreter erfolgen. Damit bietet der Kunde den Abschluss eines Reisevertrages für die Gruppe verbindlich an. Der Vertrag kommt mit der schriftlichen Annahme von tuk in Form der Rechnung/Reisebestätigung zustande.

2. Bezahlung
2.1.
Nach Vertragsabschluss sind gegen die Aushändigung des Sicherungsscheins 20% Anzahlung zu leisten.
2.2. Die Restzahlung wird 31 Tage vor Reisebeginn fällig. Im Gegenzug erhält der Kunde die vollständigen Reiseunterlagen entsprechend Vereinbarung auf der Reisebestätigung, jedoch nicht später als 11 Tage vor Reisebeginn.
2.3. Bei einer Reisedauer bis 24 Stunden, ohne Übernachtung und einem Reisepreis bis 75 EURO, kann der volle Reisepreis sofort ohne Aushändigung des Sicherungsscheins verlangt werden.
2.4. Für Schüler-Gruppenreisen gilt: Nach Erhalt der Rechnung/Reisebestäti-gung und des Reisepreissicherungsscheines entsprechend §651 k Abs. 3 BGB wird eine Anzahlung in Höhe von 150 EURO (jedoch nicht höher als 10 Prozent des Gruppenreisepreises) fällig. Die Restzahlung des Reisepreises ist 31 Tage vor Reisebeginn fällig.
2.5. Geht die Anzahlung oder die Restzahlung nicht bis zur Fälligkeit ein, so ist tuk nach Mahnung mit Fristsetzung berechtigt, vom Reisevertrag zurückzutreten und die Buchung unter Geltendmachung der Stornoentschädigung entsprechend 5.1. zu stornieren.
2.6. Bei tuk können Sie auch mit Kreditkarte bezahlen, es werden Visa- und Mastercard akzeptiert. Tuk erhebt hierfür ein nicht kostendeckendes Transaktionsentgeld von 1% des Reisepreises.

3. Leistungen
3.1.
Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich ausschließlich aus der auf der konkreten tuk- Reiseausschreibung (Katalog, Internet, Anzeigen oder Flyer) fußenden Reisebestätigung.
3.2. Nebenabreden, besondere Vereinbarungen, Sonderwünsche des Kunden sind nur dann gültig, wenn diese in der tuk- Buchungsbestätigung vermerkt sind.
3.3. tuk behält sich ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsabschluss eine Änderung der in der Reiseausschreibung veröffentlichten Reiseleistung zu erklären, über die der Kunde vor Buchung selbstverständlich informiert wird.
3.4. Vermittelt tuk in fremdem Namen nur einzelne Reiseleistungen (Flüge, Fähr- und Bahnbeförderung, Mietwagen, Hotelaufenthalte für individuell Reisende) oder Reiseprogramme namentlich genannter fremder Reiseveranstalter, so richten sich Zustandekommen des Reisevertrages und Vertragspflichten aus der Leistungserfüllung nach den Bedingungen des fremden Vertragspartners (Leistungserbringers). Die Vertragsbedingungen der Leistungserbringer stehen zur Einsicht zur Verfügung.

4. Leistungs- und Preisänderungen
4.1.
Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen vom vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die von tuk nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Die zulässige Änderung einer wesentlichen Reiseleistung wird dem Kunden unverzüglich nach Kenntnis erklärt.
4.2. Im Falle der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Kunde vom Vertrag kostenlos zurücktreten oder kostenfrei umbuchen. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.
4.3. Preisänderungen sind nach Abschluss des Reisevertrages im Fall der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren oder der Änderung der für die betreffenden Reise geltenden Wechselkurse, in dem Umfang möglich, wie sich deren Erhöhung pro Person bzw. Sitzplatz auf den Reisepreis auswirkt, sofern zwischen Vertragsabschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen. Die Änderung wird unverzüglich nach Kenntnis dem Kunden erklärt. Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind unwirksam.
4.4. Bei Preiserhöhungen nach Vertragsabschluss um mehr als 5% des Gesamtpreises kann der Kunde kostenlos zurücktreten oder stattdessen eine andere Reise verlangen (es gilt 4.2.).
4.5. Die Rechte nach Ziffer 4.2. und 4.4. hat der Kunde unmittelbar nach Kenntnisgabe durch tuk geltend zu machen.

5. Rücktritt des Kunden, Umbuchung, Ersatzteilnehmer, Reiseabbruch
5.1.
Nach dem jederzeit möglichen Rücktritt von der Reise ist der Kunde verpflichtet - soweit ihm nicht der Nachweis gelingt, ein Schaden sei überhaupt nicht oder wesentlich niedriger eingetreten - pauschal folgende Entschädigung zu zahlen:
bis 31. Tag vor Reisebeginn   20%
ab 31. bis inkl. 22. Tag vor Reisebeginn   30%
ab 21. bis inkl. 15. Tag vor Reisebeginn   40%
ab 14. bis inkl. 9. Tag vor Reisebeginn   60%
Ab 8. bis inkl. 1 Tag vor Reisebeginn   80%
ab dem Tag des Reisebeginns oder bei Nichtanreise 85% des Gesamtreisepreises pro Reiseteilnehmer.
5.2. Gesonderte Rücktrittkosten gelten bei Reisen der Marken "Volkskuren",  "2reisen=1zahlt" sowie explizit ausgewiesener Sonderangebote, und zwar:
bis 31. Tag vor Reisebeginn   25%
ab 31. bis inkl. 22. Tag vor Reisebeginn   35%
ab 21. bis inkl. 15. Tag vor Reisebeginn   50%
ab 14. bis inkl. 9. Tag vor Reisebeginn   65%
Ab 8. bis inkl. 1 Tag vor Reisebeginn   85%
ab dem Tag des Reisebeginns oder bei Nichtanreise 90% des Gesamtreisepreises pro Reiseteilnehmer.
5.3. Maßgeblich für den Lauf der Fristen ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei tuk. Dem Kunden wird der schriftliche Rücktritt empfohlen.
5.4. Die Stornierung einer Reise mit einer Flugleistung kann nur durch die vollständige Bezahlung des Flugpreises erfolgen, soweit der Flugschein bereits festgebucht wurde. Dies betrifft insbesondere Buchungen eines Tickets  bei sogenannten Low-Cost/Billigfluggesellschaften. Die übrigen Leistungen z. B. Hotelaufenthalte werden nach den pauschalierten Kostenerstattungen entsprechend 5.1. oder 5.2. mit der zutreffenden Staffel berechnet.
5.5. Der Kunde kann sich bis zum Reisebeginn durch einen Dritten ersetzen lassen, sofern dieser den Reiseerfordernissen genügt und seiner Teilnahme nicht gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Die Umbuchungsgebühr dafür beträgt pauschalisiert 30 EURO pro Person. Sie ist sofort bei Umbuchung fällig.
5.6. Der Kunde und der Dritte haften tuk gegenüber als Gesamtschuldner für den Reisepreis.
5.7. Änderungen des Reisevertrages sind bis 31 Tage vor Reisetermin gegen eine Gebühr von 30 EURO pro Person möglich. Danach werden Änderungen wie Rücktritte entsprechend 5.1. behandelt.
5.8. Nimmt der Kunde einzelne Reiseleistungen infolge Abbruch der Reise aus persönlich zwingenden Gründen (z.B. Krankheit) nicht in Anspruch, so wird sich tuk bei den Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen. Dies gilt nicht, wenn es sich um unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
5.9. Für Gruppenreisen gilt: Der Rücktritt vom Vertrag ist durch den Kunden schriftlich mitzuteilen. Bis 60 Tage vor Reisebeginn entstehen pauschal pro Gruppe 150 EURO Rücktrittsgebühren. Soweit dem Kunden nicht der Nachweis gelingt, ein Schaden sei überhaupt nicht oder wesentlich geringer eingetreten, werden pauschal pro Teilnehmer folgende Entschädigungen erhoben: ab 59. bis 22. Tag vor Reisebeginn 20 Prozent; ab 21. Tag bis 11. Tag vor Reisebeginn 35 Prozent; ab dem 10. Tag vor Reisebeginn 80 Prozent sowie bei Nichtanreise 90 Prozent des Reisepreises. Ausnahmen können schriftlich festgelegt werden. Veränderte Teilnehmerzahlen sind durch den Kunden unverzüglich mitzuteilen. Die präzisierte Rechnung erhält der Kunde nach Abschluss der Reise.

6. Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter
6.1.
tuk kann bis spätestens 31 Tage vor Reisebeginn wegen Nichterreichen einer in der Reiseausschreibung (Katalog, Internet, Anzeigen oder Flyer) ausdrücklich genannten Mindestteilnehmerzahl vom Reisevertrag zurücktreten. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, macht tuk unverzüglich von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch. Wird die Reise aus diesen Gründen abgesagt, erhält der Kunde unverzüglich seinen bereits eingezahlten Reisepreis zurück bzw. kann er eine andere Reise wie unter 4.2. und 4.5. verlangen.
6.2. tuk kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Kunde trotz Abmahnung die Reisedurchführung erheblich stört, so dass seine weitere Teilnahme für tuk und/oder die anderen Teilnehmer nicht mehr zumutbar ist. tuk steht in diesem Fall der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen ergeben.

7. Kündigung infolge höherer Gewalt
7.1.
Erschwerung, Beeinträchtigung oder Gefährdung erheblicher Art durch nicht vorhersehbare Umstände wie innere Unruhen, Krieg, Epidemien, hoheitliche Anordnung (Grenzschließungen, Entzug der Landerechte u.a.), Havarien, Zerstörung von Unterkunftsobjekten oder gleichwertige Fälle berechtigen Kunde wie tuk allein nach Maßgabe dieser Vorschriften zur Kündigung.
7.2. Im Falle der Kündigung kann tuk für erbrachte oder noch zu erbringende Reiseleistungen eine nach § 471 BGB zu bemessende Entschädigung vom Kunden verlangen.
7.3. tuk ist im Kündigungsfall zur Rückbeförderung verpflichtet, wenn der Vertrag die Rückbeförderung mit umfasst. Die Mehrkosten dieser Rückbeförderung tragen Kunde und tuk je zur Hälfte; alle übrigen Mehrkosten hat der Kunde zu tragen.

8. Haftung und Haftungsbeschränkung
8.1.
tuk haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns als Reiseveranstalter für:
- gewissenhafte Reisevorbereitung,
- sorgfältige Auswahl und Überwachung des Leistungsträgers,
- Richtigkeit der Beschreibung der in den Reisebeschreibungen angegebenen Reiseleistungen, sofern es sich um von tuk hergestellte und veröffentlichte Materialien handelt,
- ordnungsgemäße Erbringung der vereinbarten Reiseleistungen.
Ist tuk lediglich Vermittler fremder Leistungen, so haftet tuk nur für die ordnungsgemäße Vermittlung der Leistung und nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Beförderungsleistungen von und zum ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners eindeutig als Fremdleistungen gekennzeichnet sind.
8.2. Deliktische Haftungsbeschränkung: Für alle gegen tuk gerichteten Schadensersatzansprüchen aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet tuk bei Sachschäden bis 4.100 EURO; übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungssummen gelten jeweils je Reisenden und Reise.
8.3. Gesetzliche Haftungsbeschränkung: Ein Schadensersatzanspruch gegen tuk ist insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadensersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.

9. Gewährleistung
9.1.
Werden Reiseleistungen nicht vertragsgemäß erbracht, kann der Kunde in einer angemessenen Frist Abhilfe verlangen. tuk kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Die Abhilfe besteht in der Beseitigung des Reisemangels oder Gewährleistung einer gleichwertigen Ersatzleistung.
9.2. Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Erbringung der Reise kann der Kunde eine entsprechende Herabsetzung des Reisepreises (Minderung) verlangen. Die Minderung wird entsprechend § 471 BGB berechnet. Die Minderung tritt nicht ein, soweit es der Kunde schuldhaft unterlässt, den Mangel sofort bei tuk oder dem benannten tuk- Beauftragten (Hotelmanager, Reiseleiter) anzuzeigen.

10. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung
10.1.
Ansprüche wegen mangelhafter Reiseleistungen hat der Kunde - wenn er nachweislich während der Reise den Mangel nicht anzeigen konnte bzw. der Mangel nicht abgestellt wurde - innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehenem Reiseende gegenüber tuk geltend zu machen. Danach ist eine Geltendmachung nur möglich, wenn der Reisende die Frist ohne eigenes Verschulden nicht einhalten konnte.
10.2. Die reisevertraglichen Ansprüche verjähren entgegen der gesetzlichen Regelung des § 651 g Abs.2 BGB 1 Jahr nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende. Für innerhalb eines Monats geltend gemachte Ansprüche ist die Verjährung solange gehemmt, bis tuk die Ansprüche schriftlich zurückweist. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmungen ein.

11. Pass-, Visa- und gesundheitspolizeiliche Formalitäten
11.1.
tuk wird erforderliche Informationen mit den Reiseveröffentlichungen zur Verfügung stellen.
11.2. Der Kunde ist für die Gewährleistung der Voraussetzungen (Pass-, Visaangelegenheiten, gesundheitliche Erfordernisse) für seine gebuchte Reise selbst verantwortlich, sofern sich tuk nicht ausdrücklich zur Beschaffung von Visa oder anderen erforderlichen Bescheinigungen etc. vertraglich verpflichtet hat.

12. Mitwirkungspflicht
12.1.
Der Reisende ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten.
12.2. Beanstandungen sollten unverzüglich an Ort und Stelle der Reiseleitung bzw. dem Leistungsträger (Hotelleitung, Busunternehmer, Schiffsleitung) mitgeteilt werden. Bei Verlust oder Beschädigung von aufgegebenem Flugreisegepäck ist sofort nach Feststellung des Schadens bereits am Flughafen an die Fluggesellschaft oder deren örtliche Vertretung heranzutreten, um eine Schadensmeldung schriftlich aufnehmen zu lassen.
12.3. Ansprüche stehen dem Kunden insoweit dann nicht zu, wenn er durch eigenes Verschulden diesen Verpflichtungen nicht nachkommt.

13. Versicherungen
13.1.
tuk hat das Insolvenzrisiko bei einem zugelassen Versicherer abgesichert. Der Sicherungsschein wird mit der Reisebestätigung übergeben und ist durch den Kunden auf der Reise mitzuführen.
13.2. Zur eigenen Sicherheit empfiehlt tuk den Abschluss geeigneter Reiseversicherungen zur Deckung der Kosten für den Reiserücktritt, bei Reisegepäckschäden, eventueller Heilbehandlung bei Unfall oder Krankheit während der Reise, für Beistandsleistungen im Ausland

14. Gerichtsstand, Abtretungsverbot
14.1.
Leistungs- und Erfüllungsort ist der Geschäftssitz von tuk: 10407 Berlin, Danziger Straße 168.
14.2. Gerichtsstand für Klagen gegen tuk ist Berlin. Für Klagen von tuk gegen Kunden mit ständigem Wohnsitz im Inland ist dieser Wohnsitz maßgebend. In anderen Fällen (Vollkaufleute, unbekannter Wohnsitz zum Zeitpunkt der Klageerhebung, Auslandswohnsitz) ist der Sitz von tuk maßgeblich.
14.3. Ausgeschlossen ist eine Abtretung von Ansprüchen des Kunden gegen tuk aus dem Reisevertrag und im Zusammenhang damit an Dritte (Ehegatten und Verwandte eingeschlossen).

15. Allgemeine Bestimmungen
15.1.
Die Berichtigung von Druckfehlern und offensichtlichen Rechenfehlern bleibt vorbehalten.
15.2. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages begründet grundsätzlich nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages. Dies gilt auch für die vorliegenden Allgemeinen Reisebedingungen.
15.3. Abweichungen von den vorliegenden Allgemeinen Reisebedingungen in jeweiligen Reiseausschreibungen (z.B. für Kinder- und Jugendreisen, Klassenfahrten u. a.) sind möglich und haben Vorrang.
15.4. Die zur Verfügung gestellten persönlichen Daten werden EDV-technisch verarbeitet und sind gemäß Bundesdatenschutzgesetz gegen missbräuchliche Verwendung geschützt.

Veranstalter:
Touristik und Kontakt International GmbH
Danziger Straße 168
D-10407 Berlin

Stand: 19.02.2016

Allgemeine Reisebedingungen 2017


Lieber Reisegast,

bitte studieren Sie diese Reisebedingungen sehr genau; mit Ihrer Buchung erkennen Sie die Reisebedingungen, die Ihnen vor der Buchung übermittelt werden an. Sie gelten für alle Programme des Veranstalters: laut Imperessum am Ende der Reisebedingungen.
Diese Bedingungen ergänzen die §§ 651a–m BGB sowie die §§ 4–11 BGB Verordnung über Informations- und Nachweispflichten nach bürgerlichem Recht und füllen diese aus. Sie sind im Internet unter der im Impressum aufgeführten Homepage abrufbar.

1 Abschluss des Reisevertrages, Fremdleistungen
1.1
Mit Ihrer Reiseanmeldung bieten Sie dem Veranstalter den Abschluss des Reisevertrages verbindlich an. Die Anmeldung kann schriftlich, mündlich oder fernmündlich vorgenommen werden. Die Anmeldung erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtung der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, sofern er eine entsprechende gesonderte Verpflichtung durch ausdrücklicheund gesonderte Erklärungübernommen hat.
1.2 Der Reisevertrag kommt mit dem Zugang der Annahmeerklärung des Veranstalters zustande. Diese bedarf keiner bestimmten Form.
1.3 Nach Vertragsschluss erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung, die alle wesentlichen Angaben über die von Ihnen gebuchten Reiseleistungen enthält. Weicht der Inhalt der Reisebestätigung vom Inhalt Ihrer Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot vor, an das der für die Dauer von 10 Tage gebunden ist. Der Reisevertrag kommt auf der Grundlage des neuen Angebots zustande, wenn Sie innerhalb der Bindungsfrist gegenüber dem Veranstalter die Annahme erklären.
1.4 Sofern Sie medizinische Leistungen wie Therapien und ärztliche Konsultationen vorab über den Reisevertrag bestellen, so tritt der Veranstalter nur als Vermittler einer Fremdleistung auf. Dies begründet sich aus dem besonderen Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patienten (Reisegast). Niemand kann die Verantwortung für erbrachte medizinische Leistungen dem medizinischen Personal abnehmen. Durch den Erwerb vermittelter medizinischer Leistungen kommen vertragliche Beziehungen ausschließlich zwischen dem Patienten (Reisegast) und dem jeweiligen Anbieter zustande. Dies trifft auch bei Kauf von medizinischen und therapeutischen Leistungen im Zielgebiet zu, sowohl für rehabilitative wie auch akutmedizinische Behandlungen.

2 Bezahlung & Reisedokumente
2.1
Zur Absicherung der Kundengelder hat der Veranstalter eine Insolvenzversicherung bei der tourVERS abgeschlossen. Den Sicherungsschein erhalten Sie zusammen mit der Reisebestätigung. Darüber hinaus ergeben sich aus der Reisebestätigung die Beträge für An- und Restzahlung und gegebenenfalls Umbuchung, Stornierung.
2.2 Bei Vertragsabschluss wird gegen Aushändigung der Bestätigung die Anzahlung in Höhe von i. d. R. 20 % des Gesamtpreises, mindestens EUR 100,00 pro Buchung binnen 10 Tagen fällig. Die Kosten für Reiseversicherungen werden in voller Höhe zusammen mit der Anzahlung erhoben.
2.3 Der restliche Preis wird 4 Wochen vor Reiseantritt ohne nochmalige Aufforderung fällig, wenn feststeht, dass Ihre Reise – wie gebucht – durchgeführt wird. Bei Kurzfristbuchungen (ab dem 28. Tag vor Reisebeginn) wird der gesamte Reisepreis sofort fällig.
2.4 Die Gebühren im Falle einer Stornierung (siehe 5.) und Bearbeitungs- und Umbuchungsgebühren (6.) werden jeweils sofort fällig.
2.5 Zahlung direkt an den Veranstalter Das Standardzahlverfahren ist die Überweisung an den Veranstalter. Bitte achten Sie auf die rechtzeitige Auslösung der Überweisung.
2.6 Zahlungen über Kreditkarte oder Lastschrift sind möglich, dafür fallen u.U. zusätzliche Kosten an, die wir Ihnen gesondert nachweisen.
2.7 Sie erhalten Ihre vollständigen Reisedokumente inkl. Hotelausweis und Fahrausweis (sofern gebucht) bereits mit der Buchungsbestätigung, also nicht erst nach Restzahlung. Beachten Sie bitte, dass nach Restzahlung daher keine weiteren Unterlagen versendet werden, bitte heben Sie die Ihnen mit der Bestätigung zugestellten Reisedokumente gut auf.
2.8 Lediglich Fahrscheine und Flugscheine können nach Reisepreiszahlung nachgesendet werden, da vielfach diese Dokumente zum Buchungszeitpunkt noch nicht zur Verfügung stehen,
2.9 Werden fällige Zahlungen nicht oder nicht vollständig geleistet und zahlen Sie auch nach Mahnung mit Nachfristsetzung nicht, kann der Veranstalter von dem jeweiligen Vertrag zurücktreten, es sei denn, dass bereits zu diesem Zeitpunkt ein erheblicher Reisemangel vorliegt. Der Veranstalter kann bei Rücktritt vom Reisevertrag im Sinne des vorherigen Satzes als Entschädigung Rücktrittsgebühren entsprechend den Ausführungen in Punkt 5 verlangen. Wenn Sie Zahlungen trotz Fälligkeit nicht leisten, behält sich der Veranstalter zudem vor, für die zweite Mahnung eine Mahnkostenpauschale von € 7,50 zu erheben. Der Nachweis nicht entstandener oder wesentlich niedrigerer Kosten bleibt Ihnen unbenommen.
2.10 Kosten für Nebenleistungen wie die Besorgung von Visa etc. sind, soweit nicht in der Leistungsbeschreibung ausdrücklich vermerkt, nicht im Reisepreis enthalten.

3 Leistungen, Preise
3.1
Der Umfang der vertraglich vereinbarten Leistungen ergibt sich aus den Leistungsbeschreibungen (z. B. Internet, Katalog, Flyer) und den hierauf Bezug nehmenden Angaben in der Bestätigung. Vor Vertragsschluss kann der Veranstalter jederzeit eine Änderung der Leistungsbeschreibungen vornehmen, über die der Reisende vor Buchung selbstverständlich informiert wird.
3.2 Ausführendes Luftfahrtunternehmen/ gemeinschaftliche Liste Der Veranstalter ist gemäß der EG- Verordnung 2111/2005 vom 14.12.2005 verpflichtet, den Reiseanmelder bei Buchung über die Identität der/des ausführenden Luftfahrtunternehmen(s) zu unterrichten. Steht ein ausführendes Luftfahrtunternehmen bei Buchung noch nicht fest, ist über das wahrscheinlich ausführende Luftfahrtunternehmen zu unterrichten. Sobald die Identität endgültig feststeht, erfolgt eine Information. Im Falle eines Wechsels des ausführenden Luftfahrtunternehmens nach Buchung wird der Reiseanmelder zeitnah informiert. Die Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen („gemeinschaftliche Liste“), finden Sie unter www.lba.de > Häufig gesucht > Airlines mit Flugverbot.
3.3 Flugbeförderung
Der Veranstalter weist darauf hin, dass es bei Direktfllügen aus flug- und programmtechnischen Gründen zu Zwischenlandungen kommen kann. Bitte beachten Sie die Hinweise zur Beförderung gefährlicher Güter insbesondere auch im Handgepäck, nachzulesen bei der jeweiligen Fluggesellschaft
3.4 Sonderwünsche, individuelle Reisegestaltung
3.4.1 Sonderwünsche können geäußert werden, die entweder einen verbindlichen oder unverbindlichen Charakter haben. Der Veranstalter bemüht sich, einem unverbindlichen Wunsch nach Sonderleistungen, die nicht in der Leistungsbeschreibung ausgeschrieben sind, z. B. zur Zimmerlage nach Möglichkeit zu entsprechen. Verbindliche Kundenwünsche sind als Leistungszusage zu betrachten; wenn der verbindliche Kundenwunsch nicht bestätigt werden kann, kann der Reisevertrag nicht zustande kommen. Verbindliche Kundenwünsche kosten 30 € je Buchung und Wunsch. Werden von Ihnen bspw. 2 verbindliche Kundenwünsche geäußert, erhebt der Veranstalter 2 x 30 € pro Buchung.
3.4.2 Bei von Reisenden im Zielgebiet gewünschten Flug-und/oder Hotelumbuchungen behält der Veranstalter sich zusätzlich zu den gegebenenfalls entstehenden Mehrkosten die Erhebung einer angemessenen Bearbeitungsgebühr pro Person vor.
3.4.3 Die Mitnahme von Haustieren ist nur in den Fällen gestattet, in denen die Leistungsbeschreibung dies ausdrücklich zulässt.
3.5 Reiseverlängerung
Falls Sie länger an Ihrem Urlaubsort bleiben möchten, sprechen Sie bitte möglichst frühzeitig Ihre Reiseleitung oder die örtliche Vertretung des Veranstalters an. Wir verlängern Ihren Aufenthalt , wenn entsprechende Unterbringungs- und Rückbeförderungsmöglichkeiten verfügbar sind. Die Kosten für eine Verlängerung sind vor Ort zu zahlen.
3.6 Reiseleitung, Betreuung
Sofern es eine Reiseleitung/Gästebetreuung vor Ort gibt, schreiben wir dies aus bzw. Sie finden entsprechende Hinweise in Ihrem gebuchten Hotel bei Anreise.

4 Leistungs- und Preisänderungen
4.1
Änderungen wesentlicher Reiseleistungen gegenüber dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und vom Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit sie nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, insbesondere soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Der Veranstalter ist verpflichtet, den Kunden über wesentliche Leistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu informieren. Gegebenenfalls wird er dem Kunden eine unentgeltliche Umbuchung oder einen unentgeltlichen Rücktritt anbieten.
4.2 Der Veranstalter behält sich vor, den im Reisevertrag vereinbarten Reisepreis im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren nach Vertragsschluss entsprechend wie folgt zu ändern:
4.2.1 Erhöhen sich die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Beförderungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten, so kann der Veranstalter den Reisepreis nach Maßgabe der nachfolgenden Berechnung erhöhen:
a) Bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung kann der Veranstalter vom Reisenden den Erhöhungsbetrag verlangen.
b) In anderen Fällen werden die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Den sich so ergebenden Erhöhungsbetrag für den Einzelplatz kann der Veranstalter vom Reisenden verlangen.
4.2.2 Werden die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Abgaben wie Hafen- oder Flughafengebühren gegenüber dem Veranstalter erhöht, so kann der Reisepreis um den entsprechenden, anteiligen Betrag heraufgesetzt werden.
4.2.3 Eine Erhöhung nach den Ziffern 4.3.1/4.3.2 ist nur zulässig, sofern zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsschluss weder eingetreten noch für den Veranstalter vorhersehbar waren.
4.2.4 Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hat der Veranstalter den Reisenden unverzüglich zu informieren. Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind unzulässig. Bei Preiserhöhungen von mehr als 5 % ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Die in diesem Absatz genannten, wechselseitigen Rechte und Pflichten gelten auch im Falle einer zulässigen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung.
4.2.5 Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des Veranstalters über die Preiserhöhungbzw. Änderung der Reiseleistung diesem gegenüber geltend zu machen.

5 Rücktritt durch den Reisenden vor Reisebeginn / Stornogebühren
5.1
Sie können jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter bzw. Ihrer Buchungsstelle. Wir empfehlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.
5.2 Wenn Sie von der Reise zurücktreten oder wenn Sie die Reise nicht antreten, verliert der Veranstalter den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann der Veranstalter, soweit der Rücktritt bzw. der Nichtantritt der Reise nicht von ihm zu vertreten ist und nicht ein Fall höherer Gewalt vorliegt, eine angemessene Entschädigung in Abhängigkeit von dem jeweiligen Reisepreis für die bis zum Rücktritt/Nichtantritt getroffenen Reisevorkehrungen und seine Aufwendungen (Rücktrittsgebühren) verlangen. Diese Rücktrittsgebühren sind unter Berücksichtigung des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschaliert. Gewöhnlich ersparte Aufwendungen und die gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendung der Reiseleistungen sind dabei berücksichtigt.
5.3 Rücktrittsgebühren sind auch dann zu zahlen, wenn sich ein Reiseteilnehmer nicht rechtzeitig zu den in den Reisedokumenten bekannt gegebenen Zeiten am jeweiligen Abreiseort einfindet oder wenn die Reise wegen nicht vom Veranstalter zu vertretenden Fehlens der Reisedokumente,wie z. B. Reisepass oder notwendige Visa, nicht angetreten wird.
5.4 Es bleibt Ihnen unbenommen, den Nachweis zu führen, dass im Zusammenhang mit dem Rücktritt oder Nichtantritt der Reise keine oder wesentlich niedrigere Kosten entstanden sind, als die vom Veranstalter in der im Einzelfall anzuwendenden Pauschale (siehe nachstehende Ziffer 5.5) ausgewiesenen Kosten.
5.5 Der pauschalierte Anspruch auf Rücktrittsgebühren beträgt in der Regel pro Person/ bei Stornierungen:
5.5.1 Standard-Gebühren:
bis zum 31. Tag vor Reiseantritt 25%
ab dem 30. Tag vor Reiseantritt 40%
ab dem 24. Tag vor Reiseantritt 50%
ab dem 17. Tag vor Reiseantritt 60%
ab dem 10. Tag vor Reiseantritt 80%
ab dem 3. Tag vor Reiseantritt bis zum Tag des Reiseantritts oder bei Nichtantritt der Reise 90% des Reisepreises
5.5.2 Sonder-Produkte Volkskuren ® / 2reisen1zahlt ®-Gebühren:
bis zum 31. Tag vor Reiseantritt 30%
ab dem 30. Tag vor Reiseantritt 40%
ab dem 24. Tag vor Reiseantritt 50%
ab dem 17. Tag vor Reiseantritt 60%
ab dem 10. Tag vor Reiseantritt 80%
ab dem 3. Tag vor Reiseantritt bis zum Tag des Reiseantritts oder bei Nichtantritt der Reise 95% des Reisepreises
5.6 Der Veranstalter behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, individuell berechnete Entschädigung zu fordern, soweit der Veranstalter nachweist, dass ihm wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist der Reiseveranstalter verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen.
5.7 Ihr Recht, einen Ersatzteilnehmer zu stellen (siehe unten Ziffer 6.2), bleibt durch die vorstehenden Bedingungen unberührt.

6 Umbuchung, Ersatzperson
6.1
Auf Ihren Wunsch nimmt der Veranstalter, soweit durchführbar, bis zum 31. Tag vor Reiseantritt eine Abänderung der Bestätigung (Umbuchung) vor. Als Umbuchungen gelten z. B. Änderungen des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderung. Dafür wird eine gesonderte Gebühr von € 40,– pro Person erhoben. Darüber hinaus gilt Folgendes: Bei einer Änderung der Beförderung, der Unterkunft (außer Änderungen innerhalb der gebuchten Unterkunft) oder des Reisetermins wird der Reisepreis für die geänderten Leistungen komplett neu berechnet auf der Basis der dann geltenden Preise und Bedingungen.
6.2 Bis zum Reiseantritt kann der Reisende verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Es bedarf dazu der Mitteilung an den Veranstalter. Dieser kann dem Eintritt des Dritten anstelle des Reisenden widersprechen, wenn der Dritte den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt ein Dritter an die Stelle des angemeldeten Teilnehmers, ist der Veranstalter berechtigt, für die ihm durch die Teilnahme der Ersatzperson entstehenden Bearbeitungskosten pauschal € 40,– zu verlangen. Gegenüber Leistungsträgern (z. B. Fluggesellschaften) entstehende Mehrkosten werden gesondert berechnet. Der Nachweis mit dem Eintritt des Dritten nicht entstandener oder wesentlich niedrigererKosten bleibt Ihnen unbenommen. Für den Reisepreis und die durch den Eintritt der Ersatzperson entstehenden Kosten haften der angemeldeteTeilnehmer und die Ersatzperson als Gesamtschuldner. Umbuchungswünsche des Kunden, die ab dem 30. Tag vor Reiseantritt erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag gemäß Ziffer 5 und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden.

7 Reiseversicherungen
Der Veranstalter empfiehlt den Abschluss eines umfassenden Reiseversicherungs-Pakets, insbesondere inklusive einer (auch jeweils separat zu buchenden) Reiserücktrittskostenversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte beachten Sie hierzu die besonderen Angebote in den jeweiligen Leistungsbeschreibungen.

8 Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter
8.1 Der
Veranstalter kann den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn die Durchführung der Reise trotz einer entsprechenden Abmahnung durch den Veranstalter vom Reisenden nachhaltig gestört wird. Das gleiche gilt, wenn sich ein Reisender in solchem Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Der Veranstalter behält jedoch den Anspruch auf den Reisepreis. Evtl. Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der Störer selbst. Der Veranstalter muss sich jedoch den Wert ersparter Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die aus einer anderen Verwendung nicht in Anspruch genommener Leistungenerlangt werden einschließlich evtl. Erstattungen durch Leistungsträger.
8.2 Der Veranstalter kann bei Nichterreichen einer in der jeweiligen Leistungsbeschreibung und in der Bestätigung angegebenen Mindestteilnehmerzahl bis 4 Wochen vor Reiseantritt von der Reise zurücktreten (Zugang beim Reisenden). Der Veranstalter informiert Sie selbstverständlich, sofern zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich wird, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann. Die Rücktrittserklärung wird dem Reisenden unverzüglich zugeleitet. Sie erhalten den gezahlten Reisepreis dann umgehend zurück.
8.3 Im Fall des Rücktritts des Veranstalters nach Ziffer8.2. ist der Reisende berechtigt, die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise zu verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat dieses Recht unverzüglich nach der Rücktrittserklärung des Veranstalters diesem gegenüber geltend zu machen. Sofern der Reisende von seinem Recht auf Teilnahme an einer gleichwertigen Reise keinen Gebrauch macht, erhält er den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück.

9 Außergewöhnliche Umstände, Höhere Gewalt
9.1
Wegen der Kündigung des Reisevertrages in Fällen höherer Gewalt verweisen wir auf § 651j BGB. Dieser hat folgenden Wortlaut:
1) Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reisende den Vertrag allein nach Maßgabe dieser Vorschrift kündigen.
2) Wird der Vertrag nach Absatz 1 gekündigt, so findet die Vorschrift des §651e Abs. 3 Satz 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 BGB Anwendung. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.“
9.2 Reisehinweise des Auswärtigen Amtes erhalten Sie im Internet unter „www.auswaertiges-amt.de“ sowie unter der Telefonnummer (030) 5000-2000.

10 Mängelanzeige, Abhilfe, Minderung, Kündigung
10.1
Wird eine Reiseleistung nicht oder nicht vertragsgemäß erbracht, kann der Reisende Abhilfe verlangen. Der Veranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Der Veranstalter kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass eine gleichwertige Ersatzleistung erbracht wird.
10.2 Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Erbringung der Reise kann der Reisende eine entsprechende Herabsetzung des Reisepreises verlangen (Minderung). Der Reisepreis ist in dem Verhältnis herabzusetzen, in welchem zur Zeit des Verkaufs der Wert der Reise in mangelfreiem Zustand zu dem wirklichen Wert gestanden haben würde. Die Minderung tritt nicht ein, soweit es der Reisende schuldhaft unterlässt, den Mangel anzuzeigen.
10.3 Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet der Veranstalter innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, kann der Reisende im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag – in seinem eigenen Interesse und aus Beweissicherungsgründen zweckmäßig durch schriftliche Erklärung – kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem, dem Veranstalter erkennbarem Grund nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von dem Veranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist. Wird der Vertrag danach aufgehoben, behält der Reisende den Anspruch auf Rückbeförderung. Er schuldet dem Veranstalter nur den auf die in Anspruch genommenen Leistungen entfallenden Teil des Reisepreises, sofern diese Leistungen für ihn von Interesse waren.

11 Haftung
11.1
Bei Vorliegen eines Mangels kann der Reisende unbeschadet der Herabsetzung des Reisepreises (Minderung) oder der Kündigung Schadenersatz verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf einem Umstand, den der Veranstalter nicht zu vertreten hat. Er kann Schadenersatz auch wegen nutzlos aufgewandter Urlaubszeit verlangen, wenn die Reise vereitelt oder erheblich beeinträchtigt worden ist.
11.2 Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
a) soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig durch den Veranstalter herbeigeführt wird oder
b) soweit der Veranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
11.3 Für alle gegen den Veranstalter gerichteten Schadenersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Reisenden und Reise. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche nach dem Montrealer Abkommen bzw. dem Luftverkehrsgesetz bleiben von der Beschränkung unberührt.
11.4 Der Veranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z. B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Beförderungsleistungen von und zum ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnetwerden, dass sie für den Reisenden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen des Veranstalters sind. Das Gleiche gilt für medizinische und therapeutische Leistungen aller Art, die der Veranstalter lediglich vermittelt, siehe 1.4. Der Veranstalter haftet jedoch
a. für Leistungen, welche die Beförderung von Kunden vom ausgeschriebenen Ausgangsort der Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringung während der Reise beinhalten sowie
b. wenn und insoweit für einen Schaden des Kunden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten des Veranstalters ursächlich geworden ist.
Die Beteiligung an Sport- und anderen Ferienaktivitäten müssen Sie selbst verantworten. Sportanlagen, Geräte und Fahrzeuge sollten Sie vor Inanspruchnahme überprüfen. Für Unfälle, die bei Sportveranstaltungen und anderen Ferienaktivitäten auftreten, haftet der Veranstalter nur, wenn ihn ein Verschulden trifft. Der Veranstalter empfiehlt den Abschluss einer Unfallversicherung. Jeder Reisende ist für seine rechtzeitige Anreise zum Abflughafen oder zentralen Buszustieg bzw. Bahnhof selbst verantwortlich, es sei denn, eine Verspätung beruht auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters.
11.5 Mitwirkungspflicht, Beanstandungen
Jeder Reisende ist verpflichtet, bei Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen daran mitzuwirken, evtl. Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Sollten Sie wider Erwarten Grund zur Beanstandung haben, ist diese an Ort und Stelle unverzüglich unserer Reiseleitung bzw. dem Ansprechpartner mitzuteilen und Abhilfe zu verlangen. Ist die Reiseleitung bzw. Ihr Ansprechpartner nicht erreichbar, wenden Sie sich an den Leistungsträger (z.B. Transfer-Unternehmen, Hotelier, Schiffsleitung) oder an den Veranstalterbzw. an dessen örtliche Vertretung. Die notwendigen Telefon- und Telefaxnummern sowie E-Mail-Adressen finden Sie in Ihrem Reiseplan (bei ticketlosemReisen) bzw. in Ihren Reiseunterlagen bzw. in den Informationsmappen im Hotel. Wir sind darüber hinaus 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr über die auf Ihrer Tickethülle ausgeschriebenen Mobilfunknummern insbesondere bei wichtigen Angelegenheiten erreichbar. Schäden oder Zustellungsverzögerungen von Reisegepäck und Gütern bei Flugreisen empfiehlt der Veranstalter dringend unverzüglich an Ort und Stelle, spätestens jedoch binnen 7 Tagen nach Entdeckung des Schadens bei Reisegepäck, bei Gütern binnen 14 Tagen seit der Annahme, im Falle einer Verspätung spätestens 21 Tage, nachdem das Gepäck oder die Güter dem Reisenden zur Verfügung gestellt worden sind, mittels Schadensanzeige (P.I.R.) der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen. Fluggesellschaften lehnen in der Regel Erstattungen ab, wenn die Schadenanzeige nicht ausgefüllt worden ist. Im Übrigen ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck der Reiseleitung oder der örtlichen Vertretung des Veranstalters anzuzeigen. Soweit deswegen Gewährleistungsrechte aus den §§ 651c Abs. 3, 651 d, 651e Abs. 3 und 4 BGB geltend gemacht werden, gelten die Fristen gemäß Ziffer 14.1. Unterlässt der Reisende schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein.
11.6 Ist einem Mangel ganz oder teilweise nicht abgeholfen worden, ist zusammen mit der Reiseleitung eine Niederschrift anzufertigen. Dabei handelt es sich nicht um eine Anerkennung der Ansprüche. Reiseleiter sind nicht berechtigt, irgendwelcheAnsprüche anzuerkennen.
11.7 Online Streitbeilegung
Die Europäische Kommission stellt unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ eine Plattform zur Online-Beilegung verbraucherrechtlicher Streitigkeiten bereit. Der Veranstalter nimmt derzeit nicht an diesem freiwilligen Verfahren zur alternativen Streitbeilegung teil, daher kann die europäische Online-Streitbeilegungs-Plattform von unseren Kunden nicht genutzt werden.

12 Fristen, Adressaten, Verjährung und Abtretung
12.1
Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise (§§ 651c bis 651f BGB) sind spätestens innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber Ihrem Veranstalter) geltend zu machen. Dies sollte im eigenen Interesseschriftlich geschehen. Nach Fristablauf kann der Reisende Ansprüche nur noch geltend machen, wenn er ohne Verschulden gehindert war, die Frist einzuhalten. Der Tag des Reiseendes wird bei Berechnung der Monatsfrist nicht mitgerechnet.
12.2 Verjährung
Ansprüche des Reisenden nach den §§ 651c bis 651f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Veranstalters beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Veranstalters beruhen. Alle übrigen Ansprüche nach den §§ 651c bis 651f BGB verjähren in einem Jahr. Die Verjährung nach den vorstehenden Absätzen beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt. Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren in drei Jahren. Schweben zwischen dem Reisenden und dem Veranstalter Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Reisende oder der Veranstalter die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein. Ihre Buchungsstelle tritt nur als Vermittler beim Abschluss des Reisevertrages auf. Sie ist nicht befugt, nach Reiseende die Anmeldung von Gewährleistungs- und Schadensersatzansprüchen durch Reisende entgegenzunehmen. Die Abtretung von Ansprüchen gegen den Veranstalter ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht unter mitreisenden Familienangehörigen oder Mitreisenden einer gemeinsam angemeldeten Gruppe.

13 Pass-, Visa-, Zoll-, Devisen- und Gesundheitsbestimmungen
Der Veranstalter wird Staatsangehörige des EU-Mitgliedstaates, in dem die Reise angeboten wird, über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften sowie deren eventuelle Änderungen vor Reiseantritt unterrichten. Angehörige anderer Staaten sollten sich bei den für sie zuständigen Botschaften/Konsulaten erkundigen. Der Veranstalter haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn Sie ihn mit der Besorgung beauftragt haben, es sei denn, dass die Verzögerungvon dem Veranstalter zu vertreten ist. Der Reisende ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten,die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen wenn sie durch eine schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation des Veranstalters bedingt sind. Entnehmen Sie bitte der Leistungsbeschreibung (Ziffer 3.1), ob für Ihre Reise ein Reisepass erforderlich ist oder der Personalausweis genügt, und achten Sie bitte darauf, dass Ihr Reisepass oder Ihr Personalausweis für die Reise eine ausreichende Gültigkeitsdauer besitzt. Kinder benötigen eigene Reisedokumente. Zoll- und Devisenvorschriften werden in verschiedenen Ländern sehr streng gehandhabt. Informieren Sie sich bitte genau und befolgen Sie die Vorschriften unbedingt. Von verschiedenen Staaten werden bestimmte Impfzeugnisse verlangt, die nicht jünger als 8 Tage und nicht älter als 3 Jahre (Pocken) bzw. 10 Jahre (Gelbfieber) sein dürfen. Derartige Impfzeugnisse sind auch deutschen Behörden vorzuweisen, sofern Sie aus bestimmten Ländern (z. B. Afrika, Vorderer Orient) zurückkehren. Entsprechende Informationen entnehmen Sie bitte dem Katalog und wenden Sie sich an Ihre Buchungsstelle.

14 Datenschutz
Die personenbezogenen Daten, die Sie uns zur Verfügung stellen, werden elektronisch verarbeitet und genutzt, soweit sie zur Vertragsdurchführung erforderlich sind. Wir möchten Sie darüber hinaus zukünftig schriftlich über aktuelle Angebote informieren, soweit nicht für uns erkennbar ist, dass Sie dies nicht wünschen. Wenn Sie die Zusendung von Informationen nicht wünschen, wenden Sie sich bitte an den Bereich „Datenschutz“ unter der unten genannten Anschrift des Veranstalters. Soweit wir uns zur Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten externer Dienstleister außerhalb der EU bzw. des EWR (sog. Drittländer ohne angemessenes Datenschutzniveau) bedienen, wird der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten durch die Vereinbarung der sogenannten „EU-Standardvertragsklauseln“ abgesichert.

15 Allgemeines
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge. Das gleiche gilt für die vorliegenden Reisebedingungen.

16 Gerichtsstand
Der Reisende kann den Veranstalter nur an dessen Sitz verklagen. Für Klagen seitens des Veranstalters gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgebend.

Diese Reisebedingungen und Hinweise gelten für den Reiseveranstalter

Touristik und Kontakt International GmbH
GF. Vojtech Tucek
Danziger Straße 168
10407 Berlin
www.kurreisen.de

Tel: 030-42 333 33
Fax: 030-42 333 22
info@kurreisen.de

eingetragen im HR AG Charlottenburg, Nr. 33703

Stand der AGB`s : 30. September 2016

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TUK International